Das Pharmaziestudium in Freiburg

In Freiburg könnt ihr sowohl Pharmazie im Staatsexamensstudiengang als auch Pharmazeutische Wissenschaften im Bachelor / Master studieren. Außerdem gibt es nach dem 2. Staatsexamen die Möglichkeit, ein Diplom abzulegen (als Teil des PJ).

Schön, dass ihr den Weg zu uns gefunden habt!
Wir sind die Fachschaft Pharmazie in Freiburg und damit die Vertreter:innen für alle Pharmaziestudierende an diesem Standort, sei es für Staatsexamenstudierende oder die Bachelor- bzw. Masterstudierende.

Wir sind eure Ansprechpartner:innen für alle aufkommenden Fragen, also meldet euch gerne jederzeit bei uns! Zudem organisieren wir jedes Semester einige Veranstaltungen, wie die Erstitage, Filmnächte und den Vampire Cup.

Da wir eine offene Fachschaft sind, ist jeder Studierende automatisch mit Studienbeginn Mitglied der Fachschaft. Ob ihr euch aktiv miteinbringt, bleibt dabei euch überlassen. Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn ihr mal bei einer unserer Fachschaftssitzungen vorbeischaut oder uns einfach ansprecht!

Unsere Sitzungen finden zurzeit jeden Montag um 18:30 im Seminarraum im Otto-Krayer-Haus oder bei gutem Wetter draußen statt.

Für aktuelle Infos oder falls ihr schriftlich mit uns in Kontakt treten wollt, findet ihr uns auch auf Instagram (fachschaft_pharmazie_freiburg) oder schreibt uns eine Mail an fachschaft@pharmazie.uni-freiburg.de

Fachschaft bei der Grundsteinlegung fürs OKH 2

Was in den Fächern im ersten Semesters passiert erfahrt ihr etwas detaillierter auf unserer Seite Ersti – Info. Hier haben wir außerdem zusammengestellt, welche Fächer, Prüfungen und Praktika euch bis zum Ende des Studiums begegnen werden:

Studierenden des Bachelors und des Masters empfehlen wir, sich auf der Webseite der Uni zu informieren und das Modulhandbuch durchzublättern. Dort findet ihr Infos über die einzelnen Fächer.

Natürlich ist eine Uni nichts ohne ihre Lehrenden, die sich euch hier vorstellen:

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?  

Obwohl ich ursprünglich Biologie studiert habe, bin ich nun in der Pharmazeutischen und Medizinischen Chemie. Während Ihres Studiums werden Sie mich in verschiedenen Vorlesungen und Seminaren treffen. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg? 

Nach dem Biologiestudium an der Universität Düsseldorf mit den Schwerpunkten Biochemie der Pflanzen und Bioinformatik ging es zunächst zur Promotion ans Institut für Molekulare Enzymtechnologie am Forschungszentrum Jülich. Den größten Teil meiner Postdoczeit habe ich dann an der University of Cambridge in England in den Departments of Chemistry and Biochemistry verbracht. Seit 2011 bin ich an der Universität Freiburg. 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich? 

Die Pharmazeutischen Wissenschaften sind wunderbar interdisziplinär, das macht die Lehre und Forschung sehr abwechslungsreich – und man lernt immer neues dazu (s. auch Frage 5…). 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden? 

Die nötige Motivation, um eigenverantwortlich und selbständig zu lernen. 

Wären Sie gerne wieder eine Studentin? Wenn ja, in welcher Fachrichtung? 

Manchmal, vor allem wenn ich nicht die Zeit habe mich richtig mit einem Thema wie Programmierung in Python zu beschäftigen – dann würde ich z.B. gerne Informatik-Studentin sein. Aber auch in der Pharmazie hört das Lernen nie auf. 

Ihr Mensa-Lieblingsessen:

Ich war schon gefühlt ewig nicht mehr in der Mensa.  

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?  

Lieblingsmolekül:  

(2S)-2-Amino-4-[{[(2S,3S,4R,5R)-5-(6-amino-9H-purin-9-yl)-3,4-dihydroxytetrahydro-2-furanyl]methyl}(methyl)sulfonio]butanoat

Lieblingspflanze: 

Fast alle. 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie

Ich vertrete die Fachrichtung „Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie“. Die Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie beschäftigt sich mit der lebenden Zelle als kleinste Produktionseinheit von Naturstoffen (biogene Arzneistoffe) und biopharmazeutischen Produkten (Antikörper, Proteine und Enzyme). Neben der Produktion der Arzneistoffe steht auch deren Wirkung im Mittelpunkt der Ausbildung.  

Außerdem beschäftigen wir uns aber auch mit Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze) als Krankheitserreger und wir lehren Grundlagen der Cytologie, Histologie, Anatomie und Morphologie, Molekularbiologie, Biochemie und Immunologie. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

Studium und Promotion in Bonn; Postdok-Aufenthalte in Seattle, USA und Kyoto, Japan; Habilitation in Tübingen; Professur in Kiel; seit 2001 Professur in Freiburg.  

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Die Pharmazeutische Biologie ist ein Fach, das sich mit natürlichen Ressourcen beschäftigt. Wir müssen für den Erhalt der Umwelt kämpfen, denn in der Umwelt lebende Organismen bereichern uns mit zahlreichen, phantastischen Arzneistoffen. Begeistert bin ich auch von den effizienten biotechnologischen Verfahren, die die nachhaltige Produktion von Arzneistoffen ermöglicht.

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?

Ich erhoffe mir von unseren Studierenden, dass sie offen, ehrlich, begeisterungsfähig und interessiert sind.  

Wären Sie gerne wieder ein Student? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?

Auch wenn ich ein sehr zufriedener Mensch bin wäre ich manchmal gerne noch mal 40 Jahre jünger. Ich würde wahrscheinlich wieder Pharmazie studieren und mich wieder in der Pharmazeutischen Biologie habilitieren! 

Ihr Mensa-Lieblingsessen:

Pellkartoffeln mit Quark 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?

Morphin aus Papaver somniferum (Mohn) 

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Ich rate allen Studierenden einen Beruf zu ergreifen, der sie glücklich macht und den sie mit großer Begeisterung ausüben werden.   

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie? 

Lehren tue ich, mit Begeisterung, im Bereich der Pharmazeutischen Chemie; organische Chemie und Analytik sind die Hauptthemen aber ich lehre auch die Nomenklatur, die Stereochemie, die organische Analytik, die Retrosynthese und die Strukturaufklärungsmethoden im Master. 

„Ich bin Der mit dem hohen Anspruch und dem strengen Blick“ 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

Studiert habe ich in Straßburg (Biologie!) und nach einem Jahr in Kanada kam ich 1995!!! nach Freiburg. 

Seitdem fahre ich jeden Tag vom kalten Nord-Osten meines Landes in den sonnigen Süd-Westen des befreundeten Nachbarlandes.

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Das, dass Verständnis einiger Grundprinzipien einem eine unendliche Spielwiese eröffnet . 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?

Die Begeisterung sich mit Naturwissenschaftlichen Themen auseinander zu setzen. Die Eigenmotivation Dinge verstehen zu wollen, Kompetenzen eher als Scheine erwerben zu wollen. 

Wären Sie gerne wieder ein Student? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?

Wenn es sein müsste, Oenologie. 

Ihr Mensa-Lieblingsessen:

Lange ist es her! Gibt es die Spinat-Nuss-Farfalle noch?

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?

Tanine, weil sie wesentlich zur Qualität eines Rotweins beitragen

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Wir suchen immer SpielerInnen für unseren Volleyball Verein! 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?

In der Pharmazeutischen Chemie leite ich im 5./6. Semester StEx das Praktikum Arzneibuchanalytik, im MSc den Methodenkurs Validierung. Strukturiertes und gut vorbereitetes Arbeiten sind mir besonders im Labor wichtig. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

Ausbildung zur Chemielaborantin am Forschungszentrum Jülich, dort fünf Jahre in der Nuklearchemie / Radiopharmakaproduktion und Fortbildung zur Chemotechnikerin. Nach Wechsel in die Biotechnologie Studium der Chemie an der Uni Bonn, während der Promotion Wechsel von Jülich nach Freiburg ans Institut für Pharmazeutische Wissenschaften. 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Umgang mit vielen Menschen und netten Kollegen. An der Arbeit im Labor mag ich besonders, wenn es mehr oder weniger knifflige Probleme zu lösen gibt. 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?

Eigeninitiative und Interesse an den Studieninhalten, auch etwas links und rechts vom Tellerrand. 

Wären Sie gerne wieder eine Studentin? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?

Nein, mir liegt das Nachtleben nicht mehr so…. Wenn doch würde ich vermutlich wieder etwas naturwissenschaftliches oder techniches studieren, oder vielleicht etwas im Bereich Inklusion / Pflege suchen (nicht unbedingt als Studium). 

Ihr Mensa-Lieblingsessen:

Reis mit dieser indischen Erdnuss-Sauce und Hühnchenfleisch, oder Burger. 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?

Klatschmohn und Gänseblümchen 

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Be different! … und lernen, mit den eigenen Stärken und Schwächen umzugehen und das Beste draus zu machen. 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?  

Ich bin noch recht neu – seit März 2023 – am Institut. Im Rahmen meiner Tätigkeit hier baue ich eine Arbeitsgruppe im Fachbereich „klinische Pharmazie“ auf. 

Zudem übernehme ich nun gemeinsam mit den Kolleg*innen der Pharmakologie den größten Teil der Lehre im Fach klinische Pharmazie. Sie werden mich daher erst im Hauptstudium kennenlernen. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg? 

Über ein Pharmazie-Studium am anderen Ende der Republik in Kiel… 

Das PJ und die Promotion in der pharmazeutischen Technologie im schönen Freiburg … 

Die Krankenhausapotheke und die patientenorientierte Forschung in der Uniklinik Freiburg… 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich? 

An der Forschung in der klinischen Pharmazie begeistert mich besonders, dass die Erkenntnisse unmittelbar für die Verbesserung von Therapien, den Umgang mit Patient*innen, das Gesundheitswesen etc. genutzt werden können. Es gibt einfach einen sehr hohen Anwendungsbezug, was ich total motivierend finde. Zudem gibt es in diesem Fach eine sehr große Interdisziplinarität und Interprofessionalität, was für alle Beteiligten sehr interessant ist. 

Mein aktuelles Hauptarbeitsgebiet liegt im Bereich „rationale Antibiotikaverordnung und -anwendung“. Hier gibt es in Deutschland und weltweit einen großen Handlungsbedarf. Ich freue mich sehr, an der positiven Entwicklung des Verordnungs- und Anwendungsverhaltens in diesem Bereich mitzuwirken. 

Hier in der Pharmazie Freiburg begeistert mich gerade besonders der gute Kontakt zu den Kolleg*innen und die nette Zusammenarbeit. 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden? 

Eine sehr hohe Motivation, Begeisterungsfähigkeit, Interesse für das Fach und die Pharmazie insgesamt, Offenheit, „Forschergeist“, Teamfähigkeit und gute Kenntnisse im Umgang mit MSOffice 

Wären Sie gerne nochmal eine Studentin? Wenn ja, in welcher Fachrichtung? 

Ich würde gern zusätzlich noch ganz viele Dinge lernen und in verschiedenste Fachbereiche schauen, Praktika machen, Vorlesungen hören… aber ein ganzes Studium… eher nicht 

Wenn ich nochmal die Zeit zurückdrehen könnte und Abiturientin wäre, würde ich aber definitiv nochmal Pharmazie studieren 

Ihr Mensa-Lieblingsessen: 

Essen vom Buffet mit großer Auswahl und als Dessert Kinderriegel 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?  

Molekül: die Methylxantine Theobromin & Coffein haben mir schon manchen Tag gerettet. 

Pflanze: Acantholippia tarapacana („Rica Rica”) 

Was Sie sonst noch loswerden wollen: 

Ihnen allen wünsche ich viel Erfolg beim Studieren und in der Pharmazie und… trotz Stress und langen Labortagen: haben Sie Spaß im Studium, vergessen Sie nicht, auch mal zu lachen und durchzuatmen… und genießen Sie Freiburg – eine wirklich fantastische Stadt! 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?  

Ich unterrichte Bioinformatik im Bachelor und Master der Pharmazeutischen Wissenschaften. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg? 

Geboren bin ich in Gelsenkirchen. Nach meinem Vordiplom der Biologie an der Uni-Bochum, bin ich dann nach Kiel gezogen und habe dort mein Biologiestudium abgeschlossen. In Berlin habe ich dann Bioinformatik studiert und an der Charité in einer bioinformatischen Arbeitsgruppe bis zur Promotion gearbeitet. Promoviert habe ich an der Freien Universität Berlin. An der Humboldt-Universität war ich dann noch einige Zeit PostDoc bis ich dann 2009 als Juniorprofessor an die ALU-Freiburg berufen wurde. 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich? 

Die Biologie hat mich schon in der Schule interessiert. Anfangs waren es größere biologische Zusammenhänge wie die Ökologie oder die Evolution der Organismen, später dann die Funktionsweise der Zellen bzw. der Lebewesen. Es wurde mir dann schnell klar, dass es mir großen Spass macht, neue Zusammenhänge in den Lebenswissenschaften zu entdecken und zu erforschen. 

Zur Informatik hat mich mein älterer Bruder gebracht, als wir noch Kinder waren. Er hat mir gezeigt, wozu man einen Computer neben dem Spielen noch benutzen kann. Später konnte ich meine Programmierkenntnisse bei der Datenauswertung im Biologiestudium gut nutzen. Mit der Pharmazeutischen Bioinformatik konnte ich mein Interesse an den Lebenswissenschaften und der Informatik ideal miteinander verbinden.  

Aktuell werden neue Methoden aus dem Bereich Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, welche die Möglichkeiten zur Datenauswertung und der Vorhersage enorm erweitern. Ein gutes Beispiel is ChatGPT. Die Neuentwicklungen im Bereich KI finden natürlich auch in der Pharmazie Verwendung, z.B. in der Arzneistoff-Findung oder -Produktion. Diese Anwendungen anzuwenden und weiterzuentwickeln, begeistern mich. 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden? 

Interesse am Studienfach und die Motivation sich mit dem Lehrinhalt aktiv auseinanderzusetzen. 

Wären Sie gerne noch ein Student? Wenn ja, in welcher Fachrichtung? 

Ja, Student wäre ich gerne nochmal. Ich habe das Studierendenleben sehr gemocht. Neben dem Studium gibt es natürlich auch noch andere Dinge mit denen es sich lohnt zu beschäftigen, wie z.B. Leute kennenlernen, die Uni-Stadt erkunden oder auf Partys gehen. Das Studium, die Nebenjobs und das Privatleben parallel zu meistern ist eine spannende Herausforderung, die nie langweilig wird. Meine Studienfächer waren gut gewählt, aber andere Fächer könnten mich sicher ebenfalls begeistern, z.B. die Pharmazie. 

Ihr Mensa-Lieblingsessen: 

Ich esse die meisten Gerichte in der Uni-Mensa sehr gerne. Vielleicht liegt das ja an meinem langjährigen Mensa-Training. Ich mag z.B. den Linseneintopf mit Tofuwurst sehr gerne.  

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?  

Lieblingsmolekül: MPM6; Lieblingspflanze: Tilia platyphyllos 

Was Sie sonst noch loswerden wollen

Viel Spass im Studium!

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?

Herzlich willkommen am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften!  

Mein Name ist Alexander Hauser, ich bin verheiratet und habe zwei Söhne.  

Ich habe (so wie Sie ab sofort auch) in Freiburg Pharmazie studiert, danach auch hier in Freiburg promoviert und bin seit nunmehr über zehn Jahren als Akademischer (Ober)rat am Lehrstuhl für Pharmazeutische und Medizinische Chemie der Uni Freiburg tätig.  

In dieser Funktion bin ich hauptsächlich für die Leitung von praktischen Lehrveranstaltungen zuständig. Konkret leite ich unter anderem das Praktikum „Instrumentelle Analytik“ im 4. Fachsemester und das Praktikum „Qualitative Analyse“ im 1. Semester. Daher werden wir uns also gleich zu Beginn Ihres Studiums kennenlernen!  

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

Von Umwegen kann man in meinem Fall nicht wirklich sprechen. Ich bin in Offenburg (nur ca. 60 km von Freiburg entfernt) aufgewachsen und bin zum Studium ins „benachbarte“ Freiburg gekommen, von wo ich es seitdem nicht mehr weg geschafft habe…

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Viele Studierende, die in der Oberstufe keine (oder nur wenig) Chemie hatten, empfinden die Praktika und anderen Lehrveranstaltungen, die von unserem Lehrstuhl für Pharmazeutische und Medizinische Chemie durchgeführt werden, auf den ersten Blick als zu „chemielastig“ (was auch immer das heißt).  

Tatsächlich ist unser Fachbereich (und damit auch unsere Lehrveranstaltungen) aber sehr vielfältig. Unsere „Chemie“ reicht nämlich von analytischen über biochemische und biologische bis hin zu pharmakologisch-medizinischen Fragestellungen. Gerade auch in der Forschung zeigt sich diese Diversität und Vielfalt.  

Dies gilt aber nicht nur für unseren, sondern auch für die anderen Fachbereiche des Instituts für Pharmazeutische Wissenschaften, was das Studium der Pharmazie bzw. der Pharmazeutischen Wissenschaften generell so spannend und in seiner interdisziplinären Ausgestaltung einzigartig macht. 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?

Die eben erwähnte Diversität und Interdisziplinarität unserer Studiengänge führen zwangsläufig dazu, dass nicht jeder Studierende in allen Lehrveranstaltungen gleich gut sein kann. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, sodass ich niemals erwarten würde, dass alle Studierenden ausgerechnet in meinen Veranstaltungen Spitzenleistungen abliefern.  

Ich erwarte aber natürlich, dass sich jeder Studierende (egal wie gut ihm oder ihr das Fach liegen mag) engagiert und pflichtbewusst zeigt. Dazu gehört es auch, pünktlich und vorbereitet zu den Veranstaltungen zu erscheinen und den Willen zu zeigen, sich kontinuierlich zu verbessern. Lustlosigkeit und Resignation haben bisher noch niemanden ans Ziel geführt. 

Wären Sie gerne wieder ein Student?

Die Studienzeit war natürlich eine wunderschöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Dennoch bin ich froh, dass ich mittlerweile bei Klausuren und Prüfungen auf der anderen Seite sitze… 

Ihr Mensa-Lieblingsessen:

Grundsätzlich bin ich froh, dass wir mit der Mensa bei uns im Institutsviertel eine Möglichkeit haben, relativ günstig und mittlerweile auch sehr abwechslungsreich zu essen. Im Vergleich mit anderen Mensen zählt unsere sicher zu den besseren. 

Ein richtiges Lieblingsessen habe ich dort aber nicht, ich mag prinzipiell alle Gerichte, bei denen sich das Küchenpersonal mit dem Sellerie zurückhält (nach Ihren ersten Mensawochen werden Sie vermutlich verstehen, was ich damit meine 🙂 )  

Was ist Ihr Lieblingsmolekül?

Ich habe Lieblingsbücher, Lieblingslieder oder Lieblingsfilme, ich habe mir aber (bislang) nie Gedanken darüber gemacht, ob ich auch ein Lieblingsmolekül habe (?!).  

Ob ich es nun also Lieblingsmolekül nennen würde, weiß ich nicht, aber selbstverständlich ist die DNA als Grundbaustein allen Lebens auch aus medizinisch-chemischer Sicht ein sehr faszinierendes (Makro)molekül.  

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Da wir uns in den nächsten Monaten im Praktikum „Qualitative Analyse“ noch sehr oft (für manche von Ihnen vielleicht zu oft 🙂) begegnen werden, möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel mehr sagen.  

Ich möchte Sie einfach nochmal recht herzlich an unserem Institut willkommen heißen. Ich freue mich auf die gemeinsame vor uns liegende Zeit und wünsche Ihnen viel Spaß und natürlich auch viel Erfolg! 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?

Ich lehre Techno („Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie“): Wie erreicht man sicher und möglichst effizient, dass ein Wirkstoff im rechten Zeitraum in der richtigen Konzentration im Ziel-Organ ankommt, obwohl er unlöslich, für andere Gewebe toxisch und dazu noch elend instabil ist? Warum enthält das Medikament neben dem Wirkstoff noch 10 Hilfsstoffe? Das ist nicht nur sehr interessant und vielseitig (s.u.), sondern auch – so wurde mir immer wieder von Leuten gesagt, die das wissen sollten – das wichtigste Fach für Apotheker in der pharmazeutischen Entwicklung und Produktion und für die Rezepturen in der Apotheke.   

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

Mir scheint, die vermeintlichen Umwege sowohl thematischer als auch geographischer Natur waren essentiell für das, was ich heute tue: Nach Physikstudium und Promotion in Leipzig gab es postdocs in Leipzig (Physikalische Chemie), McMaster Uni Hamilton (Biochemie) und am Biozentrum Basel (Biophysikalische Chemie). Dort auch Habilitation, dann 2007-2015 Professur an der Uni Toronto (Pharmaceutics – das ist das, was wir hier Techno nennen). Seit 2015 nun Techno in Freiburg und dazu weiterhin „status Prof.“ in Toronto. 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Mich begeistert die ungeheure Vielfalt der Themen und Perspektiven in der Techno – das ist ein Mix aus allen Naturwissenschaften, Technik, Medizin. Für meinen wissenschaftlichen Zickzack-Werdegang ist das quasi die finale Synthese und Vollendung :-).  

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?

Keine Wunder. Gesunden Menschenverstand, soziales Benehmen, Mitdenken, Interesse, etwas zu verstehen statt es nur zu memorisieren. Ich weiß, leider gibt es so viele Pflichten, dass kaum Zeit bleibt, etwas freiwillig und aus Interesse zu tun (habe aber auch keine Lösung anzubieten). Ich bitte um konstruktive Kritik an meiner Lehre – im besten Fall auch mal eine positive Rückmeldung, falls sie irgendwo angebracht sein sollte.  

Wären Sie gerne wieder ein Student? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?

Ich habe meine Studentenzeit genossen, anfangs mehr die extracurriculären Aktivitäten, später auch mit Begeisterung die Wissenschaft (sobald ich mich selber daran versuchen durfte). Jetzt genieße ich, was ich jetzt tue. Zumindest oft.  

Ihr Mensa-Lieblingsessen:
 
Cajun Chicken & Corn Salsa with Coriander und Yam Puree mit besten Grüßen aus New Orleans, Canneloni mit grünem Pesto und roter Sauce und freitags Fisch.

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?

Man braucht 2 Lieblingsmoleküle – eins für die Ermutigung und eins für die challenge. In meiner Doktorarbeit konnte ich schnell und erfolgreich neue Methoden und Konzepte entwickeln, weil ich zufällig mit C12EO8 (eine Komponente von Tween) angefangen habe – das netteste aller Tenside, mit dem jedes Experiment gelingt. Danach habe ich 25 Jahre u.a. damit zugebracht, das gleiche Detailverständnis für ein anderes „Tensid“ – Lysolecithin zu entwickeln. Dazu finden wir noch immer regelmäßig aufregende neue Dinge und ich werde damit wohl nicht wirklich fertig werden. Ganz privat habe ich auch eine Lieblingspflanze – Listera cordata. Wunderschön, aber nur, wenn man ganz verteufelt genau hinsieht. Und 300 Lieblingsvögel, aber das war ja nicht gefragt. 

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Zunächst möchte ich unserer Fachschaft herzlich danken für die wertvolle, lösungsorientierte Arbeit zur Verbesserung des Studiums ohne Wichtigtuerei und verpeilte Ideologien.  

Dann sei erwähnt, dass ich noch immer ein sog. „status appointment“ in Toronto habe und mich mit gemeinsamen Lehrveranstaltungen, Austauschpraktika, Abschlussarbeiten in Toronto und Ähnlichem für eine gute Verbindung FR-TO einsetze.

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?  

Mein Name ist Martin Holzer, ich bin Apotheker und lebe mit meiner Frau und meinen beiden Kindern am Kaiserstuhl. In meiner Freizeit mache ich gerne Musik, fahre Rad und gehe wandern. Ich unterrichte im Fachbereich Pharmazeutische Technologie (Praktika zur PT, Qualitätssicherung, Biopharmazie) und betreue im Grundstudium den Kurs zur Physikalischen Chemie im 2. Semester.

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg? 

Ich habe 1998 bis 2003 hier in Freiburg Pharmazie studiert, war dann in einer Freiburger Apotheke und bei Novartis in Basel Pharmaziepraktikant. Danach habe ich in der Pharmazeutischen Technologie in Freiburg promoviert und war als Postdoc in der Forschung am Lehrstuhl tätig. Schnell habe ich gemerkt, dass mein Herz für die Lehre schlägt und war froh, 2015 eine Festanstellung im Mittelbau an der Uni Freiburg zu erhalten. Sorry, das ist jetzt eher ohne Umwege…  

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich? 

An der Pharmazeutischen Technologie fasziniert mich die Kombination aus physikalischen Grundlagen, Verfahrenstechnik und Stoffkunde sowie der starken Bezug zur Anwendung. Ich glaube auch, dass dieser Fachbereich eine sehr hohe Relevanz für die spätere Arbeit als Apotheker hat, sei es in der Industrie oder in der Offizin. 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden? 

Ich denke, man sollte das Privileg, Pharmazie studieren zu können, würdigen und sich mit großem Engagement diesem spannenden Studium widmen. Neugier, Interesse, Fleiß und ein hohes Maß an Selbständigkeit sollten Studierende unbedingt mitbringen. Sehr wichtig ist auch die Eigeninitiative: Fragen stellen, aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten, eine gute Lerngruppe gründen, in der gemeinsam gelernt, reflektiert und diskutiert wird! 

Mir erscheint es für den Erfolg Ihres Studiums sehr wichtig, dass Sie nicht in eine Konsumhaltung verfallen. Ich meine damit, dass es wichtig ist, selbst Lösungen zu finden und nicht die Vorlage aus dem vorherigen Semester zu benutzen; nicht vor einem Video zu sitzen und sich berieseln zu lassen, sondern lieber selbst daheim einen kleinen Vortrag über das Thema zu halten und zu schauen, ob man es erklären kann (ja, hängen Sie sich ein Whiteboard in Ihr Zimmer!); nicht im Labor oder im Seminar immer in der 2. Reihe zu bleiben und die anderen machen zu lassen, sondern selbst aktiv zu werden…  

Mir ist es wichtig, dass die Studierenden am Ende einer Veranstaltung das erworbene Wissen auf neue Fragestellungen anwenden können und diese Kompetenz in spätere Veranstaltungen mitbringen. 

Wären Sie gerne nochmal ein Student? Wenn ja, in welcher Fachrichtung? 

Nein. Die Zeit als Student war sicher eine der schönsten Zeiten in meinem Leben. Aber ich bin glücklich mit dem, was ich jetzt machen darf. Wenn ich aber noch einmal ins Jahr 1998 zurückversetzt würde, würde ich ziemlich sicher nochmal Pharmazie studieren. Die Entscheidung habe ich nie bereut. 

Ihr Mensa-Lieblingsessen: 

Ich mag die Salatbar und das Buffet gerne und stelle mir dort zusammen, worauf ich spontan Lust habe. Wenn ich mich auf ein Gericht festlegen müsste: Tafelspitz mit Kartoffeln, Rote Beete und Meerrettich… und natürlich der sagenumwobene Milchreis… 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?  

Als Technologe liebe ich alle Moleküle und Pflanzen, die sich bereitwillig in Form bringen lassen… 😊 

Was Sie sonst noch loswerden wollen? 

Herzlichen Glückwunsch zur Entscheidung, Pharmazie zu studieren! Es ist ein sehr anstrengendes und hartes Studium und in den nächsten vier Jahren wird es nur sehr wenig anderes geben. Sehen Sie das aber positiv ! Diese intensive Beschäftigung ist ein Lebensabschnitt und wenn Sie diesen geschafft haben, besitzen Sie eine hervorragende Qualifikation, es eröffnen sich viele spannende Berufsmöglichkeiten und Sie haben einen ziemlich sicheren Job.  

Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg durch das Studium zu unterstützen! Meine Tür steht immer offen für Sie! 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?

Ich bin Professor für Pharmazeutische Chemie, leite eine Arbeitsgruppe Wirkstoffforschung im Bereich Epigenetik (Genregulation) und habe viel Freude an Forschung und Lehre, am Kochen und Radfahren. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

Studium der Pharmazie und Promotion in Pharmazeutischer Chemie an der Universität Marburg, Forschungsaufenthalt an der University of Ottawa (Kanada), Leitung einer Nachwuchsgruppe an der Universität Münster, seit 2003 an der Universität Freiburg 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Mich begeistert die Umsetzung eigener Ideen im Bereich Wirkstoffentwicklung und die Arbeit mit engagierten Studierenden und Mitarbeiter_innen 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?

Bei aller Anstrengung durch ein vollgepacktes Studienprogramm hoffe ich bei Studierenden auf Neugier und Freude am Fach und wünsche, dass auch private Interessen bei Ihnen nicht zu kurz kommen. 

Wären Sie gerne wieder ein Student? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?

Ich bin ganz zufrieden mit meiner jetzigen Position. Neben Pharmazie hätten mich auch Geschichte oder Jura interessiert.  

Ihr Mensa-Lieblingsessen:

Ich genieße die Vielfalt des Buffets, esse sehr gerne mal die Currywurst und freue mich freitags auf den Milchreis als Nachtisch. 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?

Mein Lieblingsmolekül ist das Enzymcosubstrat NAD+, das vielfältige Reaktionen eingehen kann und Gegenstand auch unserer Forschung ist. Als Lieblingspflanzen möchte ich die Kombination von Rettich und Nashi-Birne in einem selbstgemachten Kimchi nennen. 

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Ich wünsche allen Neuankömmlingen einen guten Start in Studium und Leben im schönen Freiburg. 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?

Ich organisiere die Lehre in Pharmakologie und Toxikologie sowohl für die Staatsexamens-Studierenden, als auch für die Pharmazeutischen Wissenschaftler. Unser Institut gehört zwar zur Medizinischen Fakultät, aber wir bilden auch Studierende zahlreicher anderer Fachrichtungen aus. Die Forschungsaktivitäten unseres Instituts können Studierende im Rahmen unterschiedlichster Praktika kennenlernen. Nach abgeschlossenem Studium verbleiben viele Studierende an unserem Institut für ihre Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit oder sogar für ihre Promotion. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

Ich habe an der Technischen Universität München (TUM) Biologie studiert und promoviert. Als Postdoc war ich am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der TUM tätig und habe dort habilitiert und die Lehrbefähigung für dieses Fach erhalten. 2003 habe ich den Ruf nach Freiburg ans Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie erhalten und angenommen.  

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Die große Vielfalt der Themen in Lehre und Forschung. Die Pharmakologie ist vielleicht eines der am breitesten aufgestellten Fächer, sie untersucht die molekularen Wirkmechanismen von Arzneistoffen, ihre Aufnahme, Metabolisierung und Ausscheidung und vermittelt im Rahmen klinischer Vorlesungen ihre leitliniengerechte Anwendung.   

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?

Engagement und Begeisterung für die Pharmakologie. 

Wären Sie gerne wieder ein Student? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?

Da bin ich mir nicht sicher … 

Ihr Mensa-Lieblingsessen:

Ich nutze fast ausschließlich den Buffet-Bereich und stelle mein Menü möglichst abwechslungsreich zusammen. 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?

Das sind eindeutig die Ionenkanäle. Je länger man sich mit diesen faszinierenden Membranproteinen befasst, desto stärker ist man von ihren Eigenschaften begeistert. Hier ein paar beeindruckende Fakten: Ionenkanäle sind in der Lage im msec-Bereich zu öffnen und das bis zu 1000mal pro Sekunde, sie können eine sehr hohe Leitfähigkeit von 106 bis 108 Ionen pro Sekunde aufweisen und gewährleisten eine sehr schnelle Signalweiterleitung von 100 m pro Sekunde. 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?  

Ich bin Diplom-Chemikerin mit einer Vorliebe für Proteinbiochemie. Seit der Doktorarbeit und meiner Zeit als Post-Doc interessiere ich mich für Metalloenzyme und deren Katalysemechanismen, insbesondere Enzyme verschiedener Tetrapyrrolbiosynthesewege und Enzyme mit Radikalmechanismus. Meine Habilitation umfasst die Fächer Biochemie und Mikrobiologie. Meine erste Professur in Leipzig deckte die Gebiete Stoffwechselbiochemie und Enzymologie ab. 

Hier in Freiburg lehre ich gemeinsam mit Prof. Bechthold das Fach Pharmazeutische Biologie. Ich halte Vorlesungen zu Cytologie, Genetik, Immunologie, biogenen Arzneistoffen und Methoden der Proteinproduktion und –reinigung. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg? 

Freiburg (Chemiestudium), Braunschweig (Promotion), Grenoble, Frankreich (Post-Doc), Braunschweig (Habilitation), Leipzig (Professur für Stoffwechselbiochemie und Enzymologie), Freiburg (Professur für Pharmazeutische Biologie) 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich? 

In meinen Forschungsarbeiten beschäftige ich mich mit mikrobiellem Stoffwechsel und Biosynthesewegen. Dabei fasziniert mich immer wieder die unglaubliche metabolische Vielfalt, die man bei Bakterien und Archaeen findet. Dadurch können weiterhin neuartige Enzyme und Katalysemechanismen entdeckt werden, die künftig eventuell als Angriffspunkte neuartiger Antibiotika genutzt werden könnten. 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden? 

Neugier, Fleiß, Aufmerksamkeit in der Vorlesung……. Vor allem aber sollten Sie Spaß am Studium haben und begeistert sein von dem neu erlernten Wissen. 

Wären Sie gerne nochmal eine Studentin? Wenn ja, in welcher Fachrichtung? 

Tatsächlich gäbe es einige Fächer, die ich noch gerne studieren würde: z.B. Kunst und Kunstgeschichte oder Archäologie. 

Ihr Mensa-Lieblingsessen

Ich mag Eintöpfe sehr gerne und Curry-Wurst mit Pommes. 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?  

Lieblingsmoleküle: Tetrapyrrole aller Art 

……und (ganz wichtig!): Coffein aus Coffea arabica 

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Ich wünsche allen Pharmazie-Ersties einen guten Start ins Studium und viel Erfolg in den kommenden Semestern. 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?  

Ich bin Professor für Pharmazeutische Bioanalytik, meine Arbeitsgruppe forscht zu den wichtigen Themen RNA, Epitranskriptomik und Metabolismus. Während Ihres Studiums haben Sie in fast jedem Semester Veranstaltungen mit mir. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg? 

Ein Forschungsaufenthalt am Weizmann Institute of Science in Israel führte dazu, dass ich aus Unzufriedenheit mit dem anschließenden Chemiestudium in Tübingen mein drittes Jahr im Ausland verbrachte, an der University of Oxford. Das dortige Tutorial System, in dem in Kleingruppen 2-3 Studierende von Professoren angeleitet werden, war extrem fordernd, und so ging ich zur Promotion in Biochemie erneut nach Oxford. Dort konnte ich später meine eigene Arbeitsgruppe aufbauen. Meine Frau und ich haben dann gleichzeitig akademische Positionen an der University of Nottingham angenommen, kurz danach folgte 2017 der Ruf nach Freiburg. 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich? 

Die Interdisziplinarität, und dass sich bei Beschäftigung mit Grundlagenforschung so häufig spannende und davor oft nicht abschätzbare neue Erkenntnisse ergeben. Unsere Forschung greift auf eine Vielzahl wissenschaftlicher Methoden und Disziplinen zurück; das ist auch für Studierende toll, wenn man merkt weshalb man sich mit so vielen Themen herumschlagen musste. 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden? 

Eigenmotivation und Selbständigkeit. Ich habe das Glück schon viele herausragende Studierende sowohl im Rahmen der Lehre als auch bei Forschungsarbeiten angeleitet zu haben. Deren Diversität in Persönlichkeit und Herangehensweise zeigt mir stets, dass brillante Ideen viel Freiraum brauchen. 

Wären Sie gerne noch ein Student? Wenn ja, in welcher Fachrichtung? 

Nein, im Leben muss man nach vorne schauen. Passend dazu interessiere ich mich auch für ökonomische Zukunftsanalyse. 

Bei der Mensa ist nicht das Menü, sondern das System wichtig: dass von Land und Staat subventioniertes Essen mitsamt Treffraum für alle Universitätsangehörigen zur Verfügung gestellt wird. 

Ihr Mensa-Lieblingsessen: 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze ?  

Feijoa – meines Wissens habe ich den einzigen Feijoabaum in Deutschland.

Was Sie sonst noch loswerden wollen: 

An die Studierenden: Engagieren Sie sich, und entwickeln Sie ein individuelles Profil. 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben?

Irgend etwas zwischen ‚the best prof ever‘ und ‚ein harter Hund‘  

In welcher Fachrichtung lehren Sie?

Von Organischer und Pharmazeutischer Chemie über Biosynthese und Katalyse bis hin zu Ethik und Nachhaltigkeit 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

  • Örtlich nicht ganz direkt: über Wesseling (Abi), Bonn (Studium), München (Promotion), Seattle (Postdoc) und Jülich (Habilitation) 
  • Fachlich ebenfalls über ‚Umwege‘: über Organische Chemie, Totalsynthese, Biosynthese, Molekularbiologie und Biotechnologie 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Meine Student*innen und Doktorand*innen mit ihren Fragen
Die unendliche Diversität der Biosynthese
Die Demut vor der Natur
Unlösbare Aufgaben, wie z.B. Nachhaltigkeit

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?

Einsatz – was denn sonst… 😉 

Neben Engagement und Leistungsbereitschaft: Wofür brennen Sie? Was interessiert Sie? Was können Sie besonders gut? Bringen Sie sich mit all Ihren Fähigkeiten ein! 

Wären Sie gerne wieder ein Student? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?

Klar (aber nicht unbedingt bei mir… 😉 

Ich würde wieder Chemie studieren, mich interessieren nach wie vor die Wechselwirkungen auf molekularer Ebene, aber auch meine Interessen im Bereich Nachhaltigkeit würde ich stärken wollen. 

Ihr Mensa-Lieblingsessen:

zahlreiche vegetarische Gerichte (aber nicht Milchreis) 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?

Lieblingsmolekül: Maitotoxin – weil es so schön klein und handlich ist; und TFA – weil es so große Fragestellungen aufwirft… 😉 

Lieblingspflanze: derzeit: Wein… 😉 

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Ein herzlicher Dank an die vielen Fachschaftler*innen für deren fantastischen Einsatz! 

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?
Mein Name ist Bettina Siedle, ich bin Apothekerin und habe in der Pharmazeutischen Biologie bei Frau Prof. Merfort promoviert. Ich unterrichte vor allem in den Grundlagenkursen der Pharmazeutischen Biologie (PB012-Praktikum und Seminare, VL Systematik, und Arzneipflanzenexkursionen) für Studierende im 3.+4. Semester Pharmazie bzw. Pharmazeutische Wissenschaften, organisiere das BSc-Vertiefungsmodul im 5./6.Semester und bin Beisitzerin im 2.Staatsexamen.

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?
Eigentlich bin ich auf direktem Weg nach meinem Abitur zum Pharmazie-Studium nach Freiburg gekommen und dann hier „hängen geblieben“. Zwischendurch war ich zum halben PJ bei Schwabe AM, und nach meiner Promotion habe ich für 3,5 Jahre in einer öffentlichen Apotheke gearbeitet. Danach bin ich erst als Studiengangskoordinatorin wieder an die Uni gekommen und habe dann immer mehr Aufgaben in der Praktikumsleitung der BiologieGrundlagenpraktika übernommen.

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?
An der Lehre begeistert mich der Kontakt zu den Studierenden. Ich freue mich, Sie im 3.+4. Semester besser kennen zu lernen. An der Pharmazeutischen Biologie begeistern mich vor allem die Pflanzen: wie sie aufgebaut sind, ihre Inhaltsstoffe und wie sie funktionieren. Ich finde es auch spannend, wie die Pflanzeninhaltsstoffe auf den menschlichen Körper wirken.

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?
Ich würde mich freuen, wenn Sie sich auf die Pharmazeutische Biologie, das Mikroskopieren und die Pflanzen einlassen. Das Arbeiten bei uns unterscheidet sich doch sehr von den sonst üblichen Laborpraktika in der Pharmazie. Für unsere Praktika und Exkursionen ist es hilfreich, wenn Sie sich auf die jeweiligen Tage vorbereiten und die Ihnen gestellten Aufgaben selbst
gewissenhaft bearbeiten, dann sehen Sie auch mehr und haben damit eine gute Basis für die Klausuren. Schauen Sie genau hin, ob durchs Mikroskop, auf frische oder getrocknete Pflanzen oder auch auf die von Ihnen gefundenen Informationen und deren Quellen. Ich wünsche mir von Ihnen eine offene, respektvolle und ehrliche Kommunikation, fragen Sie lieber gleich, wenn etwas unklar ist. Wenn ich kann, komme ich Ihnen gerne entgegen und
unterstütze Sie. Ich freue mich auch, wenn Sie eigene Ideen einbringen.

Wären Sie gerne wieder Studentin? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?
Da bin ich mir nicht so sicher, einerseits finde ich es sehr spannend, mich in neue
Themenbereiche einzuarbeiten und mir diese über verschiedene Methoden anzueignen. Die Lebensphase Studium fand ich schon sehr schön! Den Stress mit den Prüfungen fand ich aber sehr belastend. Da bin ich froh, dass ich sie nicht mehr selbst ablegen muss. Wenn ich noch einmal ein Fach wählen könnte, würde ich mir wahrscheinlich die Biologie aussuchen, wobei ich den pharmazeutischen Bezug nicht missen möchte.

Ihr Mensa-Lieblingsessen:
Viele Jahre Mensaessen während Studium und Promotion haben dann doch gereicht, jetzt war ich schon sehr lange nicht mehr in der Mensa und koche lieber selbst.

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?
Schwierig, eigentlich mag ich fast alle Pflanzen, selbst Brennnessel kann unter dem Mikroskop richtig toll aussehen. In meiner Doktorarbeit habe ich mich vor allem mit Inhaltsstoffen aus den Asteraceae (Korbblütlern) beschäftigt, die von mir untersuchten Inhaltsstoffe Sesquiterpenlactone und Flavonoide finde ich immer noch spannende Stoffklassen. Draußen freue ich mich vor allem über besondere Pflanzen wie die heimischen Orchideen.

Was Sie sonst noch loswerden wollen?
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Pharmaziestudium! Das Tolle aber auch das
Herausfordernde ist ja die Vielseitigkeit dieses Studiengangs. Lassen Sie sich durch Startschwierigkeiten nicht entmutigen und suchen Sie (nicht nur bei Problemen!) den Kontakt, zu Ihren Mitstudierende und auch zu uns Lehrenden.
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit hier in Freiburg, die Stadt und ihre Umgebung bieten viele tolle Möglichkeiten. Es lohnt sich, diese zu entdecken!

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?

Hallo liebe Studierende, ich lehre im Fach Pharmazeutische Technologie – und ich freue mich, Sie in verschiedenen Veranstaltungen hoffentlich genauso für das Fach zu begeistern, wie ich es bin. Das ist vielleicht auch einer meiner charakteristischsten Merkmale – ich bin begeisterungsfähig und hoffe, Sie auch! 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

Studium in Mainz, Promotion in der Pharmazeutischen Industrie in Frankfurt, auch Aufenthalte in San Francisco und Tübingen, Habilitation in Freiburg 

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Für mich ist die Pharmazeutische Technologie die Königs-Disziplin. Hier fließen alle Kenntnisse zusammen, um Arzneimittel zu entwickeln und herzustellen – und hier versteht man, warum das alles Sinn macht, was man lernt. 

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden?

Dass sie sich begeistern lassen und Verantwortung für ihr Studium übernehmen. 

Wären Sie gerne wieder eine Studentin? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?

Ja – das wäre toll….. ich würde Sprachen und Medizin studieren….. 

Ihr Mensa-Lieblingsessen:

Milchreis 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?

Ich finde Sukkulenten einfach super! 

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Haben Sie Spaß im Studium, lernen Sie neue Leute kennen und lassen Sie sich nicht entmutigen.  

Wie würden Sie sich neuen Studierenden kurz beschreiben? In welcher Fachrichtung lehren Sie?

Im Praktikum zur Quantitativen Analyse (viel rechnen) bin ich als Praktikumsleitung tätig. Sollten Sie Fragen zum Labor, organisatorisch oder fachlich zum Praktikum „Quanti“ haben, können Sie sich gerne an mich wenden.  Sonst mache ich auch noch ein wenig Stereo und alles was so gerade anfällt. 

Über welche Umwege kamen Sie nach Freiburg?

Angefangen hat alles mit einer Ausbildung zur Chemielaborantin. Über die Weiterbildung zur Chemietechnikerin (an einer Abendschule) habe ich die Zulassung zum Studium der Pharmazie in Freiburg erhalten. Zu guter Letzt folgte nach der Diplomarbeit die Promotion und schon war ich hier an der Uni tätig.  

Was begeistert Sie in Ihrem Fachbereich?

Das vielseitige am Studium.  Ich fand (fast) alle Fächer interessant.   

Was erwarten Sie von Ihren Studierenden? 

Ich erwarte, dass sie Spaß am Studium haben. Spaß am Lernen und Labor. Das macht alles viel einfacher. Begeisterung für das Studium. 

Wären Sie gerne wieder eine Studentin? Wenn ja, in welcher Fachrichtung?

Puh, ja Pharmazie habe ich schon studiert, dann würde ich wahrscheinlich noch was ganz anderes studieren. Vielleicht Soziale Arbeit oder Geschichte. 

Ihr Mensa-Lieblingsessen: 

Ganz ehrlich, da war ich schon lange nicht mehr.  
Früher habe ich gerne den Kartoffelsalat gegessen, da es bei uns in der Heimat nur Kartoffelsalat mit Mayonnaise gab. 

Was ist Ihr Lieblingsmolekül bzw. Lieblingspflanze?

Lieblingsmolekül? Da gibt es ganz schön viele, spontan fallen mir Vanillin und Nitrazepam ein. Lieblingspflanze? Ephedra viridis 

Was Sie sonst noch loswerden wollen:

Freiburg ist eine sehr schöne Stadt, hier können Sie gut Pharmazie studieren. 

Ich bin Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie. In Tübingen habe ich Pharmazie studiert und nach Abschluss des 3. Staatsexamens und der Approbation zur Apothekerin bei Herrn Prof. Bechthold promoviert. Mit seiner Arbeitsgruppe bin ich dann schließlich auch nach Freiburg gekommen.

Folgende Lehrveranstaltungen werden von mir geleitet und / oder gehalten:

  • Seminar „Tierische Zellen und Gewebe“ als Teil des PB0-Praktikums (Staatsexamens- und B.Sc.-Studiengang)
  • Praktikum „Analytische Methoden in Molekularbiologie und Phytochemie“ (B.Sc.-Studiengang)
  • Vorlesung „Grundlagen der Klinischen Chemie, der Pathobiochemie und der Pathophysiologie“ (Staatsexamens- und B.Sc.-Studiengang)
  • Seminar „Biogene Arzneistoffe“ (Staatsexamens-Studiengang)
  • Praktikum „Biochemische Untersuchungsmethoden einschl. klinischer Chemie“ (Staatsexamens-Studiengang)
  • Praktikum „Pharmazeutische Biologie III“ (Staatsexamens-Studiengang)
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